Warum Trendsportarten nicht gut für Dich sind - eine Recherche!
Assmus Athletics • 18. Januar 2026
Trendsportarten im Faktencheck: Warum Jumping, Hula-Hoop & Zumba kein Ersatz für Krafttraining sind. Jetzt Gesundheitstraining in Mühlacker starten.

Fitness-Trends kommen und gehen. Tanzbasierte Formate, Hula-Hoop-Reifen oder Trampolintraining – sie wirken modern, machen Spaß und vermitteln das Gefühl, „etwas für die Gesundheit zu tun". Doch wie wirksam sind diese Trendsportarten wirklich, wenn es um Muskelaufbau, Abnehmen, Prävention und langfristige Belastbarkeit geht?
Wir haben mehrere populäre Trainingsformen wissenschaftlich betrachtet und mit dem verglichen, was in der Trainingswissenschaft seit Jahrzehnten als Goldstandard gilt: progressives Krafttraining. Das Ergebnis ist eindeutig – und relevant für alle, die in Mühlacker, Pforzheim, Vaihingen an der Enz oder im Enzkreis nach nachhaltigem, wirksamem Fitnesstraining suchen.
Die Kernaussage vorab:
Keine der untersuchten Trendsportarten erreicht die gesundheitlichen Effekte von strukturiertem Krafttraining. Einige Formate fördern Bewegung oder verbessern einzelne Parameter – sie ersetzen jedoch kein Krafttraining. Besonders auffällig: Trampolintraining zeigt nicht nur fehlende muskuläre Effekte, sondern birgt auch potenzielle Risiken für den Beckenboden.
1. Tanz-Fitness & Tanzchoreografien (z. B. Zumba)
Tanzbasierte Fitnessformate bringen Menschen in Bewegung. Studien zeigen: Regelmäßiges Tanz-Fitness-Training kann die kardiovaskuläre Fitness (VO₂max) verbessern und Koordination fördern.
Was Tanz-Fitness nicht leistet:
Kein gezielter Muskelaufbau
Keine progressive Belastungssteigerung
Keine relevante Stimulation der Knochendichte
Mehrere Übersichtsarbeiten bestätigen: Tanz-Fitness verbessert Ausdauerparameter, führt aber nicht zuverlässig zu Muskelaufbau oder nachhaltigem Fettabbau.12 Die WHO-Leitlinien zu körperlicher Aktivität unterscheiden klar zwischen aerober Aktivität (wie Zumba) und muskelkräftigender Aktivität – letztere wird durch Tanzformate nicht abgedeckt.
Warum Krafttraining überlegen ist:
Nur Krafttraining ermöglicht progressive mechanische Belastung – notwendig, um Muskulatur, Sehnen und Knochen systematisch anzupassen. Genau das bieten wir bei Assmus Athletics in Mühlacker: strukturiertes Ganzkörpertraining in kleinen Gruppen, angepasst an deinen Alltag.
2. Hula-Hoop-Training
Training mit dem Hula-Hoop-Reifen erlebt regelmäßig ein Comeback. Kleinere Interventionsstudien zeigen: leichte Reduktion des Taillenumfangs und Aktivierung der Rumpfmuskulatur durch Rotationsbewegungen.
Was Hula-Hoop nicht leistet:
Kein Ganzkörper-Muskelaufbau
Keine Progression im trainingswissenschaftlichen Sinn
Keine relevante Kraft- oder Knochenanpassung
Die Bewegung bleibt monoton, lokal begrenzt und ohne steigende Last. Studien zur Rumpfmuskelaktivität bei Rotationsbewegungen zeigen zwar lokale Aktivierung, aber keine Ganzkörper-Kraftzuwächse.
Warum Krafttraining überlegen ist:
Krafttraining beansprucht den gesamten Körper unter kontrollierter Last – entscheidend für Haltung, Stabilität, Sturzprävention und Stoffwechsel.
Im Enzkreis und Mühlacker setzen wir genau darauf: funktionelles, betreutes Krafttraining, das wirkt.
3. Trampolintraining (z. B. Jumping-Fitness) – kritisch betrachtet
Trampolintraining wird häufig beworben als gelenkschonend, effektiv für Fettabbau und sogar „beckenbodenstärkend". Die wissenschaftliche Betrachtung zeigt ein anderes Bild.
Beckenboden & Inkontinenz
Studien zeigen: Hohe Prävalenz von Belastungsinkontinenz bei High-Impact-Sportarten. Trampolintraining zählt zu den belastungsintensivsten Formen für den Beckenboden.
Intraabdominaler Druck
Messungen zeigen: Springen und Trampolintraining erzeugen hohen intraabdominalen Druck, der direkt auf den Beckenboden wirkt.
Eine systematische Übersichtsarbeit zu Beckenbodenbelastung bei Sportlerinnen bestätigt: High-Impact-Sportarten sind mit erhöhtem Risiko für Beckenbodenschwäche assoziiert.
Pelvic Organ Prolapse (POP)
Die Studienlage ist komplex, aber klar: High-Impact-Belastungen werden als Risikofaktor bei bestehenden Beckenbodenproblemen diskutiert.1113 Fachliteratur rät bei Symptomen oder Vorschäden zur Vorsicht.
Wichtig:
Trampolintraining verursacht nicht zwangsläufig Schäden. Aber für viele Frauen ist es trainingswissenschaftlich nicht sinnvoll – und potenziell kontraproduktiv.
Warum Krafttraining überlegen ist:
Krafttraining erlaubt kontrollierte Belastung, gezielte Rumpf- und Beckenbodenintegration und keine unkontrollierten Stoßbelastungen.11 Genau das unterscheidet unser Gesundheitstraining in Mühlacker von kurzlebigen Fitness-Trends.
Ergänzend: EMS-Training & Vibrationsplatten
Diese Formate verdienen eine differenzierte Betrachtung:
EMS-Training: Studien zeigen relevante Effekte in speziellen Settings (Reha, eingeschränkte Personen) – ersetzt jedoch kein aktives Krafttraining bei gesunden, belastbaren Menschen.
Vibrationsplatten: Metaanalysen weisen auf positive Effekte auf Knochendichte bei postmenopausalen Frauen hin – jedoch kein vollwertiger Ersatz für Krafttraining.
Fazit: Beide können ergänzen, aber nicht ersetzen.
Warum Krafttraining der Goldstandard bleibt
Die Trainingswissenschaft ist eindeutig:
Muskelaufbau & Stoffwechsel
Nur progressives Krafttraining führt zu messbarem Muskelaufbau – Grundlage für höheren Grundumsatz, nachhaltigen Fettabbau und langfristige Körperzusammensetzung.
Prävention & Sturzvermeidung
Mehr Muskelkraft bedeutet bessere Gelenkstabilität und geringeres Sturz- und Verletzungsrisiko.819 Gerade im Enzkreis und Mühlacker, wo viele Menschen aktiv und im Alltag belastbar bleiben wollen, ist das entscheidend.
Knochengesundheit & Osteoporose
Mechanische Last durch Krafttraining ist entscheidend: Krafttraining verbessert oder erhält Knochendichte – entscheidend für Osteoporose-Prävention.
Langfristige Gesundheit & Sterblichkeit
Große Metaanalysen zeigen: Krafttraining ist mit reduzierter Gesamt- und Herz-Kreislauf-Sterblichkeit assoziiert.
Fitness und Krafttraining Mühlacker: Unser Angebot bei Assmus Athletics
Trendsportarten fördern Bewegung, Koordination und Aktivität – sie sind jedoch kein Ersatz für gezieltes, strukturiertes Krafttraining. Wer stark, belastbar und gesund bleiben möchte, kommt an klassischem Krafttraining nicht vorbei.
Genau aus diesem Grund bieten wir bei Assmus Athletics in Mühlacker bewusst geführtes Kraft- und Ganzkörpertraining in kleinen Gruppen an – als strukturiertes Gesundheitstraining, nicht als kurzfristigen Trend.
Unsere Empfehlung: Mindestens drei Trainingseinheiten pro Woche, angepasst an deinen Alltag.
Das sind Deine Möglichkeiten!
6 AM CLUB
–
Dienstag, 6:00 Uhr (Start in den Tag mit Krafttraining)
Zirkeltraining
–
Donnerstag, 18:30 Uhr (funktionelles Ganzkörpertraining)
Samstags, 9:00 Uhr (Wochenabschluss mit Struktur)
Durch regelmäßiges, betreutes Krafttraining wird Muskulatur aufgebaut, der Stoffwechsel aktiviert, Fettabbau unterstützt und gleichzeitig ein wirksamer Beitrag zur Osteoporose- und Sturzprävention geleistet.
Wer Interesse hat, kann über eine 10er-Karte unkompliziert einsteigen.
Bei Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung:
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Fitness und Krafttraining Mühlacker – nicht als Trend, sondern als nachhaltiges Gesundheitstraining.
Für alle, die in Mühlacker, Pforzheim, Vaihingen an der Enz, Bretten, Knittlingen, Wimsheim, Niefern-Öschelbronn, Ötisheim, Illingen oder Maulbronn nach echtem, wirksamem Training suchen.
Literaturverzeichnis / Quellen:
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Kleine Interventionsstudien zu Hula-Hoop mit Gewicht zeigen Reduktion von Taillenumfang und viszeralem Fett, aber keine signifikanten Kraftzuwächse in großen Muskelgruppen (PubMed-Suchbegriffe: „weighted hula hoop waist circumference visceral fat"). ↩
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